Intrum Justitia: Der European Payment Index 2012 zeigt Liquiditätsengpass bei europäischen Unternehmen

Darmstadt – Mai 2012. Intrum Justitia, Europas führende Anbieterin für Credit Management Services, startete wieder ihre jährliche Umfrage bei 7.800 Unternehmen in 28 europäischen Ländern. Die Ergebnisse wurden nun im diesjährigen European Payment Index 2012 (EPI 2012) veröffentlicht. Der EPI 2012 belegt, dass die teilnehmenden Unternehmen stark unter Liquiditätsproblemen leiden.

Die Erhebungen von Intrum Justitia zeigen, dass die wirtschaftliche Lage der Unternehmen in den europäischen Ländern sowohl in Bezug auf Liquiditätsprobleme als auch Schuldenabschreibung sehr unterschiedlich ausfällt. Während sie sich in Deutschland und den Länder im Norden Europas noch auf einem guten finanziellen Level befinden, haben sie in Süd- und Osteuropa mit großen Problemen zu kämpfen. Trotzdem fordert auch hierzulande die fortwährende wirtschaftliche und finanzielle Krise ihren Tribut: rund 10 Prozent mehr Unternehmen in Deutschland geben – im Gegensatz zur Umfrage des vergangenen Jahres – an, dass die Rezession zu Problemen mit der Liquidität geführt hat.
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Intrum Justitia unterstützt Schuldnerberatung der Caritas mit eigener Stiftung

Darmstadt – März 2012. Intrum Justitia unterstützt mit der Justitia-Schuldnerberatungs-Stiftung die Präventionsarbeit des Caritasverbands Darmstadt. Dabei informiert die Schuldnerberatungs- und Insolvenzstelle der Caritas darüber, wie Verschuldungs- und Insolvenzrisiken erkannt und vermieden werden können. In diesem Jahr wird Intrum Justitia im Rahmen von Veranstaltungen Präventionsprojekte zum Beispiel im Raum Darmstadt beraten. Bürger und Unternehmen können die neu gegründete Stiftung mit Geldspenden fördern.

Die aktuellen Zahlen der Herbstumfrage 2011 des Bundesverbands Deutscher Inkassounternehmen (BDIU) belegen ein anhaltend hohes Verschuldungsniveau. Wie die Studie ausweist, gelten derzeit rund 10 Prozent der erwachsenen deutschen Bevölkerung als verschuldet – und rund 100.000 Verbraucher mussten 2011 damit rechnen, Privatinsolvenz anzumelden. Alarmierend fallen insbesondere die Ergebnisse für den Bereich der Jugendverschuldung aus, die Rückschlüsse auf eine mangelnde Kompetenz in Finanzfragen zulassen. Vor allem auch Schulen sind immer mehr in der Verantwortung, Aufklärung über Verschuldungsrisiken zu leisten.
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Intrum Justitia setzt Info-Kampagne „Boosting Europe“ 2012 fort

Intrum Justitia GmbH informiert über Inkasso- und Credit-Management-Services

Darmstadt – Februar 2012. Die Wirtschaft ankurbeln, Arbeitsplätze sichern – mit dieser Zielsetzung startete Intrum Justitia 2011 die Kampagne „Boosting Europe“. Intrum Justitia zeigt Unternehmen praktikable Lösungen im Bereich Credit Management auf, die von der Bonitätsprüfung potenzieller Kunden und Geschäftspartner bis zu vielseitigen Inkasso-Services und dem Forderungsaufkauf reichen. Die Themen von „Boosting Europe“ bleiben nach Erfahrung von Intrum Justitia auch 2012 und in den kommenden Jahren aktuell.

Europäische Unternehmen mussten im Jahr 2010 Forderungen in Höhe von rund 300 Milliarden Euro abschreiben. Diese Summe verdeutlicht, in welchem Umfang Zahlungsausfälle und -verzögerungen die Wirtschaft Jahr für Jahr belasten – und wie Firmen aus ganz Europa in ihren finanziellen Handlungsmöglichkeiten teils erheblich beschränkt werden. Stünde dieses Kapital der Wirtschaft für Investitionen zur Verfügung statt als ausstehende Forderungen verbucht zu werden, wären rund 500.000 Arbeitsplätze gesichert, schätzt Intrum Justitia. Zugleich könnten Unternehmer ihren Umsatz um bis zu 30 Prozent steigern, falls sie über ein effektives Kreditmanagementsystem verfügen – und dieses konsequent anwenden.
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Intrum Justitia GmbH: Forderungsausfälle erhebliche Belastung für viele Unternehmen

Darmstadt – Januar 2012. Ausstehende Forderungen bedeuteten 2011 für viele deutsche Unternehmen handfeste wirtschaftliche Nachteile. Mit der Studie „Risk Index 2011 Deutschland“ lieferte Intrum Justitia im vergangenen Jahr konkrete Zahlen zu Zahlungsausfällen. An den festgestellten Trends ändert sich nach Einschätzung von Intrum Justitia zum Jahreswechsel wenig: Unternehmen benötigen auch 2012 effiziente Inkasso- und Credit-Management-Lösungen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

Forderungsausfälle und -verzögerungen belasteten auch in der zweiten Jahreshälfte 2011 die deutsche Wirtschaft. Damit setzen sich Trends fort, die Intrum Justitia bereits Mitte des vergangenen Jahres im Rahmen der Studie „Risk Index 2011 Deutschland“ ermittelte. Wie das Forschungswerk belegt, sank der Prozentsatz der Zahlungsausfälle am Gesamtumsatz im Vergleich zu 2010 leicht um 0,2 Punkte auf 2,4 Prozent, stabilisierte sich damit aber noch deutlich über dem Niveau der Jahre 2008 und 2009 (2,0 bzw. 2,1 Prozent).

Für die Dauer des Zahlungsverzugs konnte Intrum Justitia gegenüber dem Vorjahr keine signifikante Veränderung feststellen. 68 Prozent der ausstehenden Forderungen waren seit bis zu 30 Tagen überfällig, 24 Prozent der Außenstände bewegten sich im Zeitraum zwischen 31 bis 90 Tagen, 8 Prozent der Zahlungen standen seit mehr als 90 Tagen aus. Eine leichte Entspannung konstatierte Intrum Justitia für die durchschnittliche Zahlungsdauer von Privatkunden, die sich auf 8 Tage (2010: 10 Tage) verbesserte; auch die „Zahlungsmoral“ öffentlicher Institutionen konnte einen Punkt auf 10 Prozent gutmachen. Für den Bereich der Geschäftskunden ermittelte Intrum Justitia im gleichen Zeitraum indes eine leichte Zunahme der durchschnittlichen Dauer des Zahlungsverzugs auf 12 Tage (2010: 10 Tage).
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Intrum Justitia GmbH: Freiberufler überdurchschnittlich von Forderungsausfällen betroffen

Darmstadt – Dezember 2011. Forderungsausfälle und -verzögerungen blieben 2011 europaweit auf einem bedenklichen Level. Wie das „White Paper“ zum European Payment Index von Intrum Justitia belegt, sind vor allem freiberufliche Dienstleister in erheblicher Weise von uneinbringlichen Forderungen betroffen. Die Studie lässt für 2012 ein weitere Verschlechterung der Situation erwarten. Intrum Justitia rät Unternehmen dazu, strikte Kreditrichtlinien zu entwerfen und zeitnah Maßnahmen zur Sicherung der Zahlungseingänge zu ergreifen.

Forderungsausfälle und verspätete Zahlungen erreichten 2011 europaweit neue Höchstwerte. Dies belegt das „White Paper“ zum European Payment Index 2011, für den Intrum Justitia Anfang des Jahres rund 6.000 Unternehmen aus 25 europäischen Ländern nach ihren Erfahrungen befragt hat. Europäische Firmen mussten rund 312 Milliarden Euro abschreiben, was einem Anteil von 2,7 Prozent der Forderungen entspricht.

Wie die Untersuchung zeigt, ist die Belastung durch Forderungsausfälle stark branchenabhängig. Intrum Justitia ermittelte, dass freiberufliche Dienstleister mit einem Abschreibungsanteil von 4,5 Prozent am schwersten betroffen sind. Platz 2 belegt die Immobilienbranche mit 3,8 Prozent, gefolgt vom Bildungssektor und der Bauindustrie, die auf 3,7 bzw. 3,6 Prozent kommen. Mittelschwer betroffen sind unter anderem die Finanzbranche mit 3,1 Prozent sowie der Telekommunikationssektor mit 2,7 Prozent. Das Transportwesen sowie der Bereich der Energie- und Wasserversorgung erreichten in der Untersuchung von Intrum Justitia mit 2,3 und 1,5 Prozent unterdurchschnittliche Werte.
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